Leistungen
Supervision für Fachkräfte
Fall-, Team- und Einzelsupervision für alle, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten: Kitas und Schulen, Jugendhilfe, Beratungsstellen und Praxen. Ein zweiter Blick von jemandem, der die Fallkonstellationen kennt, aber nicht in ihnen steckt.
Worum es geht
Abstand zu einem Fall, der zu nah ist
Wer beruflich mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, trägt viel mit: festgefahrene Verläufe, Konflikte im Team, Elterngespräche, die nicht weiterführen, und Situationen, in denen niemand mehr weiß, wessen Aufgabe das eigentlich ist.
Supervision ist der Ort, an dem das sortiert wird. Nicht als Bewertung Ihrer Arbeit, sondern als zweiter Blick von außen – von jemandem, der die Fallkonstellationen kennt, aber nicht in ihnen steckt.
Typische Fragen
- Schwierige Fallverläufe sortieren und neu einordnen
- Rollen, Aufträge und Zuständigkeiten im Team klären
- Umgang mit stark belasteten Familien
- Grenzen der eigenen Zuständigkeit erkennen und halten
- Zusammenarbeit mit Jugendamt, Klinik und Praxen
- Die eigene Freude an der Arbeit erhalten

Formate
Drei Formen, je nach Anliegen
Welches Format passt, hängt davon ab, ob ein einzelner Fall drückt, ob es im Team knirscht oder ob Sie für sich selbst einen Ort brauchen.
Fallsupervision
Ein konkreter Fall wird vorgestellt und gemeinsam durchdacht: Was ist die Dynamik, was wurde schon versucht, welche Hypothesen sind noch offen. Auch einmalig möglich.
Teamsupervision
Für Gruppen aus einer Einrichtung. Im Mittelpunkt stehen Zusammenarbeit, Rollen und wiederkehrende Reibungen – häufig sind sie ein Abbild der Fälle, die das Team begleitet.
Einzelsupervision
Für Leitungen, Berufsanfängerinnen und alle, die einen geschützten Rahmen brauchen: eigene Reaktionen verstehen, Entscheidungen vorbereiten, Belastung ernst nehmen.

Einsatzfelder
Wo dieses Angebot gebraucht wird
Supervision ist hier kein Anhängsel, sondern ein eigener Leistungsbereich der Praxis. Er richtet sich an Einrichtungen, Teams und Praxen, die täglich mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien arbeiten – und die dabei regelmäßig an fachliche Grenzfragen stoßen.
Je nach Arbeitsfeld sieht das unterschiedlich aus. Was sich gleicht: Es geht selten um mangelndes Wissen, sondern um den Punkt, an dem Nähe zum Fall die eigene Einschätzung trübt.
Typische Arbeitsfelder
- Kitas und Horte: auffälliges Verhalten, schwierige Elterngespräche, Übergänge
- Schulen und Schulsozialarbeit: Schulvermeidung, Klassenkonflikte, Zusammenarbeit mit Familien
- Ambulante und stationäre Jugendhilfe: lange Fallverläufe, Beziehungsabbrüche, Fragen zum Kindeswohl
- Beratungsstellen: Grenzen des eigenen Auftrags, Weitervermittlung, Umgang mit Hochkonflikt-Familien
- Praxen für Ergotherapie, Logopädie und Psychotherapie: Fallreflexion und diagnostische Einordnung
- Leitungen und Träger: Rollenklärung, Teamentwicklung, Umgang mit Belastung im Team
Klare Grenzen
Was Supervision hier leistet – und was nicht
Damit ein Team sich öffnen kann, muss von Anfang an klar sein, was in diesem Raum passiert und was ausdrücklich nicht passiert.
Was Sie mitnehmen
- Eine neue Lesart für einen Fall, der sich festgefahren hat
- Handlungssicherheit für den nächsten konkreten Schritt
- Klarheit darüber, welche Rolle Sie in diesem Fall haben – und welche nicht
- Entlastung dort, wo Verantwortung gefühlt größer ist als sie tatsächlich ist
Was Supervision nicht ist
Sie ist keine Therapie für die Teilnehmenden. Eigene Themen dürfen auftauchen, wenn sie den Fall berühren; sie werden hier aber nicht behandelt. Wenn sich zeigt, dass jemand dafür einen eigenen Rahmen braucht, sage ich das offen.
Sie ist keine Fachaufsicht. Ich bewerte niemanden gegenüber der Leitung oder dem Träger und gebe keine Rückmeldung über einzelne Personen weiter. Was in der Sitzung besprochen wird, bleibt in der Sitzung.
Sie ist keine Fallübernahme. Wenn sich in der Supervision zeigt, dass ein Kind Behandlung braucht, klären wir gemeinsam den Weg dorthin – ich übernehme das Kind aber nicht aus der Supervision heraus in die eigene Praxis.
Vertraulichkeit in der Gruppe
Bei Team- und Gruppensupervision gilt die Verschwiegenheit für alle Beteiligten, nicht nur für mich. Das halten wir zu Beginn ausdrücklich fest, ebenso den Umgang mit personenbezogenen Angaben aus den Fällen.
Organisation
Rahmen und Kosten
Umfang und Ort
Eine Sitzung dauert [Dauer]. Möglich sind ein einmaliger Termin zu einem konkreten Fall oder eine feste Reihe in einem vereinbarten Rhythmus. Ob wir uns in der Praxis treffen oder ich zu Ihnen in die Einrichtung komme, stimmen wir vorher ab.
Kosten
Supervision ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Honorar pro Sitzung: [Betrag], bei Teamsupervision [Betrag]. In der Regel übernimmt der Träger oder die Einrichtung die Kosten; eine Rechnung stellen Sie dort ein.
Anfrage
Schreiben Sie mir kurz, um welche Einrichtung es geht, wie viele Personen teilnehmen und worum es im Kern geht. Danach klären wir in einem Telefonat, ob und in welcher Form es passt. Meinen Werdegang und die fachlichen Qualifikationen finden Sie unter Über mich.

Verstehen ist der erste Schritt.Termin anfragen
Verändern ist der Prozess.
Entwickeln ist das Ziel.
Kontakt
Termin für die Sprechstunde anfragen
Rufen Sie an oder schreiben Sie mir kurz, worum es geht. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung. Wenn ich Ihnen keinen Platz anbieten kann, sage ich Ihnen das direkt und nenne Ihnen Anlaufstellen, die weiterhelfen – statt Sie auf einer Liste warten zu lassen.
Therapeutische Praxis Berlin
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AdresseKinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Maik Mersmann
Storkower Straße 207A
10369 Berlin-Lichtenberg -
Telefon030 53 09 25 09
Wenn es akut ist
Bei akuter Selbstgefährdung oder einer psychischen Krise warten Sie bitte nicht auf einen Therapietermin.
- 030 61 00 61Berliner Kinder- und Jugendnotdienst, rund um die Uhr
- 116 111„Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche
- 112In lebensbedrohlichen Situationen