Verstehen. Verändern. Entwickeln.

Praxis in Berlin-Lichtenberg

Kinder- und Jugendlichen­psychotherapeut in Berlin-Lichtenberg

Behandlung für Kassen- &
Privatpatienten
sowie Selbstzahler

Über mich

Maik Mersmann

Seit über zwanzig Jahren begleite ich Kinder und Jugendliche – zuerst in der Kinderklinik, dann in einem Heim der Jugendhilfe, danach fünf Jahre in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München. In dieser Zeit habe ich vor allem eines gelernt: wie viel in Bewegung kommt, sobald jemand genau hinschaut.

Kinder brauchen selten jemanden, der ihnen erklärt, was falsch läuft. Sie brauchen jemanden, der ihnen zutraut, dass sie etwas verändern können – und der sie dabei begleitet. Was ein Kind mitbringt, wird hier ernst genommen: die Sorgen genauso wie die Stärken, von denen fast jedes Kind mehr hat, als ihm gerade bewusst ist.

Neben der Praxis unterrichte ich an der LMU München, am IFT – Institut für Therapieforschung und am Ausbildungsinstitut des VFKV, wo ich angehende Therapeutinnen und Therapeuten auch als Supervisor begleite.

Der erste Schritt ist kein Therapieplatz, sondern ein Gespräch.

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Maik Mersmann, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut in Berlin-Lichtenberg

Überblick

Leistungsbereiche der Praxis

Der Schwerpunkt liegt bei Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus ist die Praxis offen für Paare, für Menschen mit Fragen zu ihrer Sexualität und für Fachkräfte, die ihre Arbeit gemeinsam reflektieren möchten.

Grundschulalter bis 21 Jahre

Kinder und Jugendliche

Verhaltenstherapie für Kinder ab dem Grundschulalter, für Jugendliche und für junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Die Jüngeren finden über Spiel und Gestalten ihren Zugang, die Älteren im Gespräch. Eltern sind fest eingebunden – als wichtigste Verbündete.

Zu zweit oder einzeln

Paar- & Sexualtherapie

Wenn dieselben Gespräche im Kreis laufen, nach einem Vertrauensbruch oder wenn zwischen Beruf und Kindern wenig Zeit füreinander bleibt. Ebenso bei unterschiedlichem Verlangen, körperlichen Schwierigkeiten oder Fragen zur eigenen Sexualität. Wir schauen auf das Muster dahinter – ohne Schuldzuweisung und in einem Rahmen, in dem nichts peinlich sein muss.

Für Fachkräfte

Supervision

Für Pädagoginnen und Pädagogen, Jugendhilfe, Beratungsstellen und Praxen: Fall-, Team- und Einzelsupervision. Raum, um schwierige Verläufe zu sortieren, Rollen zu klären und die eigene Freude an der Arbeit zu erhalten.

Zielgruppen

Für wen die Praxis da ist

Begleitung vom Grundschulalter bis zum 21. Lebensjahr – vom Spiel in den ersten Schuljahren bis zum Gespräch mit jungen Erwachsenen. Elterngespräche gehören selbstverständlich dazu und sind keine Zusatzleistung. Für Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, gibt es zusätzlich Supervision.

Bunte Holzbausteine auf dem Tisch

Grundschulalter bis 12 Jahre

Kinder

Bei jüngeren Kindern läuft Therapie über Spiel, Bewegung und Gestalten statt über Reden im Sessel. Im Spiel finden sie einen Ausdruck für das, wofür ihnen die Worte fehlen. Sie als Eltern sind fest eingebunden und haben eigene Termine bei mir.

Zauberwürfel auf einem Holztisch

13–18 Jahre

Jugendliche

Jugendliche kommen oft, weil andere sie schicken – und bleiben gern, sobald sie merken, dass hier niemand urteilt. Was besprochen wird, bleibt in den Stunden, auch gegenüber den Eltern. Die einzige Ausnahme ist akute Gefahr.

Schachfiguren in Nahaufnahme

bis 21 Jahre

Junge Erwachsene

Ausbildung, Studium, erste eigene Wohnung: Auch nach dem 18. Geburtstag ist eine Behandlung bei einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten möglich. Voraussetzung ist allein, dass die Therapie vor dem vollendeten 21. Lebensjahr beginnt.

Drei Holzgliederpuppen im Gespräch

Eigene Termine

Eltern & Bezugspersonen

Ihr Kind steht im Mittelpunkt – und Sie sind der wichtigste Teil seines Alltags. Deshalb gehören Elterngespräche fest zur Behandlung. Darin geht es um Ihre Fragen, um das Leben zu Hause und ausdrücklich darum, wie es Ihnen selbst dabei geht.

Stuhlkreis im Gruppenraum der Praxis für Supervision und Teamgespräche

Supervision

Pädagogen & Fachkräfte

Erzieherinnen, Lehrkräfte, Jugendhilfe, Beratungsstellen und Praxen: In der Supervision sortieren wir Fälle aus Ihrem Arbeitsalltag, klären Rollen und schauen, was die Arbeit leichter macht. Einzeln, im Team oder als Fallsupervision.

Gezeichnete Gesichter und Buntstifte auf einem Blatt

Im Spiel zeigt sich, wofür Worte fehlen

Anlässe und Beschwerdebilder

Wann eine Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sinnvoll ist

Es gibt keine Schwelle, ab der man „berechtigt“ ist, sich Hilfe zu holen – fragen ist immer erlaubt. Kommen Sie lieber einmal zu früh: Wenn ich im Erstgespräch nichts Behandlungsbedürftiges sehe, sage ich Ihnen das gern, und Sie gehen mit einer fachlichen Einschätzung nach Hause.

01 Ängste, Schulangst und Schulvermeidung

Bauchschmerzen am Sonntagabend, Übelkeit vor der ersten Stunde, immer mehr Fehltage: Schulvermeidung beginnt fast nie mit einer Verweigerung, sondern mit körperlichen Beschwerden, für die der Kinderarzt keine Ursache findet. Je früher wir ansetzen, desto leichter gelingt die Rückkehr. Den Wiedereinstieg gehen wir in kleinen, vorher abgesprochenen Schritten an – gemeinsam mit Schule und Eltern und in einem Tempo, das Ihr Kind mitgehen kann.

02 Depression und Antriebslosigkeit bei Jugendlichen

Jugendliche mit einer Depression wirken selten traurig – eher gereizt, müde und wie abgeschaltet. Freunde werden weniger, Hobbys schlafen ein, das Zimmer wird zum Rückzugsort. Von der normalen Pubertät unterscheidet es sich vor allem durch die Dauer. Depressionen im Jugendalter lassen sich gut behandeln: Zuerst bringen wir den Tag wieder in Bewegung, danach schauen wir uns die Gedanken an, die im Weg stehen.

03 ADHS, Konzentrations- und Impulsprobleme

Nicht jedes lebhafte Kind hat ADHS, und nicht jedes Kind mit ADHS ist laut. Deshalb steht am Anfang eine sorgfältige Diagnostik mit Fragebögen für Eltern und Schule. In der Therapie geht es um Struktur, die im Alltag wirklich trägt, um den Umgang mit Frustration und vor allem darum, dass Ihr Kind seine Stärken wiederentdeckt. Bei Bedarf arbeite ich eng mit der behandelnden kinderärztlichen oder kinderpsychiatrischen Praxis zusammen.

04 Aggressives Verhalten und Wutausbrüche

Wenn ein Kind regelmäßig ausrastet, ist das für alle in der Familie erschöpfend – und meistens für das Kind selbst am schwersten. Hinter Wut steckt fast immer Überforderung, Angst oder das Gefühl, nicht gehört zu werden. Wir finden die Auslöser, üben andere Wege und arbeiten parallel mit Ihnen an Reaktionen, die den Ton zu Hause spürbar entspannen.

05 Essstörungen: Magersucht, Bulimie und Essanfälle

Essstörungen beginnen unauffällig: mit gesünderem Essen, mehr Sport, dem Auslassen einzelner Mahlzeiten. Je früher eine Behandlung beginnt, desto besser sind die Aussichten – ein Gespräch lohnt sich also schon beim ersten unguten Gefühl. Die Therapie läuft immer gemeinsam mit einer ärztlichen Praxis, die Gewicht und Blutwerte im Blick behält. Wenn eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, unterstütze ich Sie dabei, den passenden nächsten Schritt zu finden.

06 Selbstverletzendes Verhalten und Suizidgedanken

Selbstverletzung ist in den seltensten Fällen ein Suizidversuch. Meist ist sie der Versuch, unerträgliche innere Anspannung zu beenden, weil andere Wege fehlen. Genau diese anderen Wege bauen wir in der Therapie gemeinsam auf – Schritt für Schritt und mit Mitteln, die im Alltag wirklich funktionieren. Wenn Sie Verletzungen entdecken: Reagieren Sie ruhig und ohne Ultimaten, und holen Sie sich Unterstützung. Bei akuter Gefahr warten Sie bitte nicht auf einen Termin, sondern nutzen die Notfallnummern weiter unten auf dieser Seite.

07 Traumafolgestörungen nach Unfall, Gewalt oder Flucht

Nach einem Unfall, einem Übergriff, einem plötzlichen Verlust oder einer Flucht braucht es nicht sofort eine Therapie – die meisten Kinder erholen sich mit der Unterstützung ihrer Familie erstaunlich gut. Hilfe von außen tut gut, wenn Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, aufdrängende Bilder oder starkes Vermeiden über Wochen bleiben. In der Behandlung geht es zuerst um Sicherheit und Stabilität, erst danach um das Erlebte selbst – und nie schneller, als Ihr Kind es möchte.

08 Zwänge und Tics

Kontrollieren, Zählen, Waschen, immer wieder rückversichern: Zwänge kosten Zeit und ziehen die ganze Familie mit hinein. Bei Tics gilt: Aufmerksamkeit und Ermahnungen verstärken sie meist, Gelassenheit hilft. Für beides gibt es gut untersuchte Behandlungswege, die vielen Kindern spürbar helfen – im Kern lernt Ihr Kind, die Anspannung auszuhalten, bis sie von selbst nachlässt.

09 Reaktionen auf Trennung, Umzug oder Verlust

Kinder trauern anders als Erwachsene: in Wellen, oft ohne Tränen, häufig über Verhalten statt über Worte. Nach einer Trennung der Eltern, einem Umzug oder dem Tod eines nahen Menschen sind Rückschritte ganz normal – ein Sechsjähriger, der wieder einnässt, ist kein Rückfall, sondern eine gesunde Reaktion. Meist wächst sich das mit Zeit und Zuwendung aus. Bleibt die Belastung über Monate, tut Unterstützung von außen gut.

10 Mobbing und soziale Ängste

Kinder erzählen selten von sich aus, dass sie ausgeschlossen werden – aus Scham und aus Sorge, dass Einmischung alles schlimmer macht. Aufmerksam machen plötzlich „verlorene“ Sachen, Bauchschmerzen vor der Schule und der Rückzug von Kontakten. In der Therapie stärken wir das Selbstbild Ihres Kindes und überlegen gemeinsam, welche Schritte in der Schule wirklich helfen – immer zusammen mit Ihrem Kind, nie über seinen Kopf hinweg.

11 Schlafstörungen und Einnässen

Schlafprobleme und Einnässen kommen bei Kindern häufig vor und lassen sich in den meisten Fällen gut behandeln. Zuerst schließt die kinderärztliche Praxis körperliche Ursachen aus. Danach arbeiten wir mit klaren Abläufen, mit weniger Druck und mit Methoden, die Ihr Kind selbst anwenden kann. Bestrafung und Trinkverbote helfen nachweislich nicht.

12 Mediennutzung, Gaming und exzessive Bildschirmzeit

Nicht jede lange Bildschirmzeit ist eine Sucht. Ein genauerer Blick lohnt sich, wenn Schule, Schlaf und Freundschaften darunter leiden und der Entzug massive Gereiztheit auslöst. Häufig ist das Spielen dabei nicht die Ursache, sondern der Ausweg – aus Langeweile, Angst oder sozialem Ausschluss. Deshalb schauen wir zuerst, was der Bildschirm gerade auffängt, und finden dann Regeln, die die ganze Familie mittragen kann.

Zwei Sessel mit Handpuppen vor der Bücherwand

Therapieverfahren

Wie ich arbeite: Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche

Ich arbeite verhaltenstherapeutisch – eines der Verfahren, deren Wirksamkeit wissenschaftlich gut belegt ist und deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen. Innerhalb dieses Rahmens arbeite ich mit zwei Vertiefungen, für die ich eigene Weiterbildungen abgeschlossen habe: Schematherapie und Hypnotherapie für Kinder und Jugendliche.

Was das konkret bedeutet

Wir schauen gemeinsam an, in welchen Situationen die Schwierigkeiten auftreten, was ihnen vorausgeht und was danach passiert. Daraus entwickeln wir konkrete Schritte, die Ihr Kind zwischen den Stunden ausprobiert – erst geschützt, dann im Alltag. So sammelt es viele kleine Erfolge. Was geübt wird, bespreche ich vorher mit Ihrem Kind; überrumpelt wird hier niemand.

Wie eine Therapiestunde abläuft

Eine Sitzung dauert [Dauer] und findet in der Regel einmal pro Woche zur gleichen Uhrzeit statt. Feste Termine sind kein Formalismus: Verlässlichkeit ist bei Kindern und Jugendlichen ein Teil der Wirkung. Wie eine Stunde aussieht, hängt vom Alter ab – bei jüngeren Kindern überwiegt das Spiel und Gestalten, bei Jugendlichen das Gespräch.

Welche Rolle Eltern und Schule haben

Elterngespräche finden regelmäßig statt, in der Regel alle vier bis sechs Wochen. Darin bespreche ich keine Inhalte aus den Stunden Ihres Kindes, sondern Themen, Entwicklung und konkrete Fragen aus dem Alltag. Auf Wunsch und mit Ihrer schriftlichen Entbindung von der Schweigepflicht arbeite ich auch mit Schule, Kita oder Jugendhilfe zusammen.

Zusammenarbeit mit Ärzten, Kliniken und Jugendamt

Wenn es fachlich sinnvoll ist, stimme ich mich mit der kinderärztlichen oder kinderpsychiatrischen Praxis, mit Kliniken oder mit dem Jugendamt ab – aber ausschließlich mit Ihrer Zustimmung und in dem Umfang, den Sie selbst festlegen. Ohne Ihre Entbindung von der Schweigepflicht gebe ich keinerlei Information weiter.

Die Praxis Maik Mersmann ist eine kinder- und jugendlichenpsychotherapeutische Praxis in Berlin-Lichtenberg mit Verhaltenstherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vom Grundschulalter bis zum 21. Lebensjahr.

Systembrett mit Figuren und farbigen Seilen

Ablauf

Der Weg zur Therapie – Schritt für Schritt

Sechs Schritte, von der ersten Nachricht bis zum Abschluss. Vorbereiten müssen Sie nichts. Der erste Schritt kostet Sie fünf Minuten.

Bedürfnispyramide mit Spielfiguren
01

Kontaktaufnahme

Sie rufen an oder schreiben mir über das Kontaktformular. Ein paar Stichworte genügen: Alter des Kindes, worum es ungefähr geht, wie ich Sie erreiche. Eine Überweisung brauchen Sie nicht.

02

Psychotherapeutische Sprechstunde

Die Sprechstunde ist der gesetzlich vorgesehene erste Schritt. In [Dauer] klären wir, was los ist und ob eine Psychotherapie das Richtige ist. Bei jüngeren Kindern kommen zuerst die Eltern allein. Am Ende erhalten Sie eine schriftliche Einschätzung auf dem Formular PTV 11 – die gilt auch in jeder anderen Praxis.

03

Probatorische Sitzungen

Vor Beginn einer Therapie finden bis zu vier probatorische Sitzungen statt. Sie dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Diagnostik. Ihr Kind kann in dieser Zeit in Ruhe prüfen, ob es sich vorstellen kann, mit mir zu arbeiten – und wenn es nicht passt, ist das ein gutes Ergebnis: Dann suchen wir gemeinsam die Adresse, die besser passt.

04

Antrag bei der Krankenkasse

Nach den probatorischen Sitzungen stelle ich gemeinsam mit Ihnen den Antrag auf Kostenübernahme. Sie unterschreiben ein Formular, den fachlichen Bericht verfasse ich. Die Kasse erfährt daraus keine Details aus den Stunden. Die Bearbeitung dauert in der Regel wenige Wochen.

05

Die Therapie

Je nach Verfahren und Bewilligung umfasst eine Therapie zwischen 12 und 80 Stunden, in der Regel wöchentlich. Zwischendurch schauen wir gemeinsam, wo Ihr Kind steht und ob die Ziele noch stimmen. Eine Verlängerung ist möglich, wenn sie fachlich begründet ist.

06

Abschluss und danach

Eine Therapie endet nicht abrupt, sondern mit größer werdenden Abständen zwischen den Stunden. Zum Abschluss besprechen wir, woran Sie und Ihr Kind frühzeitig erkennen, dass es wieder schwieriger wird – und was dann zu tun ist. Ein späteres Wiederkommen ist jederzeit möglich.

Termine

Termine und Wartezeit in Berlin

In Berlin dauert es vielerorts mehrere Monate bis zu einem Therapieplatz für Kinder und Jugendliche. Für die psychotherapeutische Sprechstunde geht es bei mir in der Regel deutlich schneller – rufen Sie an, dann nenne ich Ihnen den nächsten freien Termin. Wie lange es danach bis zu einem regulären Therapieplatz dauert, sage ich Ihnen im Erstgespräch offen, damit Sie verlässlich planen können.

Was Sie tun können, während Sie warten

Melden Sie sich parallel bei mehreren Praxen und sagen Sie ab, sobald Sie einen Platz haben. Nutzen Sie die Terminservicestelle. Und unterschätzen Sie nicht, wie viel Struktur, Schlaf, Bewegung und ein offenes Ohr in der Zwischenzeit bewirken – das ersetzt keine Therapie, gibt Ihrem Kind aber schon jetzt Halt.

Terminservicestelle 116 117

Mit dem Code auf Ihrem PTV-11-Formular vermittelt Ihnen die Terminservicestelle unter der Nummer 116 117 einen Therapieplatz. Der Anruf ist kostenlos, die Vermittlung gesetzlich geregelt.

Wenn es akut ist

Bei akuter Selbstgefährdung oder einer psychischen Krise warten Sie bitte nicht auf einen Therapietermin:

  • Berliner Kinder- und Jugendnotdienst
    rund um die Uhr
    030 61 00 61
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
  • Telefonseelsorge
    kostenlos, anonym
    0800 111 0 111
    0800 111 0 222
  • „Nummer gegen Kummer“
    für Kinder und Jugendliche
    116 111
  • In lebensbedrohlichen Situationen 112
Therapeut macht Notizen, im Hintergrund sitzt eine zuhörende Person

Kosten

Kosten und Kostenübernahme

Schreibtisch mit Stiften und Unterlagen

Ein Antrag, den ich für Sie ausfülle

Gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche

Die Praxis hat einen Kassensitz der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin – für Einzel- und für Gruppentherapie. Ich rechne direkt mit Ihrer Krankenkasse ab. Für Sie entstehen keine Kosten. Sie brauchen nur die Versichertenkarte Ihres Kindes, eine Überweisung ist nicht erforderlich. Auch Zuzahlungen fallen bei Kindern und Jugendlichen nicht an.

Privat versicherte Kinder und Jugendliche

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Ob und in welchem Umfang Ihre Versicherung die Kosten übernimmt, hängt vom Tarif ab – klären Sie das bitte vor Beginn direkt mit Ihrer Versicherung. Für Beihilfeberechtigte gelten zusätzlich die Regelungen der Beihilfestelle. Sie erhalten von mir eine Rechnung, die Sie dort einreichen.

Selbstzahler

Eine Behandlung ohne Beteiligung der Krankenkasse ist möglich. Der Vorteil: Es entsteht kein Eintrag bei der Krankenkasse und kein Antragsverfahren. Den Stundensatz nenne ich Ihnen transparent vor dem ersten Termin.

Absagen

Sagen Sie Termine bitte mindestens 24 Stunden vorher ab – dann kann die Zeit an ein anderes Kind gehen, das auf einen Platz wartet. Bei kurzfristigeren Absagen muss ich die Stunde leider berechnen. Das ist keine Strafe, sondern schlicht die Folge davon, dass die Zeit reserviert war.

Stuhlrunde mit Flipchart im Gruppenraum der Praxis
Verstehen ist der erste Schritt.
Verändern ist der Prozess.
Entwickeln ist das Ziel.
Termin anfragen

Praxis und Anfahrt

Die Praxis in Berlin-Lichtenberg

Therapeutische Praxis Berlin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Maik Mersmann
Storkower Straße 207A
10369 Berlin-Lichtenberg

Telefon: 030 53 09 25 09
E-Mail: praxis@therapie-mersmann.de

Anfahrt

Die Praxis liegt an der Storkower Straße im Bezirk Lichtenberg, nur wenige Minuten vom S-Bahnhof Storkower Straße entfernt. Von dort (S41, S42, S8 und S85) sind es rund fünf Gehminuten. Die Tramlinien M13, 16 und 21 halten an der Möllendorffstraße/Storkower Straße, von dort gehen Sie etwa sieben Minuten. Die Buslinien 156 und 240 fahren den S-Bahnhof direkt an.

Mit dem Auto erreichen Sie die Praxis über die Landsberger Allee und die Möllendorffstraße. Wie lange die Parkplatzsuche dauert, hängt stark von der Tageszeit ab – mit S-Bahn oder Tram sind Sie in der Regel entspannter und pünktlicher da.

Barrierefreiheit

Alle Räume der Praxis liegen auf einer Ebene und sind über einen Aufzug stufenlos erreichbar – auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl. Wenn Sie besondere Anforderungen haben, sagen Sie mir vorher Bescheid, dann finden wir eine Lösung.

Die Räume

Die Praxis hat ein Wartezimmer mit Spielecke, zwei Sprechzimmer und einen großen Gruppenraum mit Stuhlkreis. Alle Räume liegen auf einer Ebene, dazwischen führt ein heller Flur mit Aquarium. Im Rundgang sehen Sie alle Räume in Fotos.

Einzugsgebiet

Zu mir kommen Familien vor allem aus Lichtenberg und Fennpfuhl, dazu aus Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Hohenschönhausen. Über die Ringbahn ist die Praxis auch aus den übrigen Bezirken ohne Umsteigen zu erreichen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Eltern

Was ist der Unterschied zwischen einem Kinder- und Jugendtherapeuten und einem Kinderpsychiater?

Ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut behandelt mit Psychotherapie und darf keine Medikamente verordnen. Ein Kinder- und Jugendpsychiater ist Arzt und kann zusätzlich Medikamente verschreiben. Bei vielen Störungsbildern reicht Psychotherapie allein aus; wenn eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, arbeite ich mit einer kinderpsychiatrischen Praxis zusammen.

Ab welchem Alter ist eine Psychotherapie möglich?

In meiner Praxis beginnt die Behandlung mit dem Grundschulalter und ist bis zum vollendeten 21. Lebensjahr möglich. Je jünger das Kind, desto stärker läuft die Therapie über das Spiel und desto größer ist der Anteil der Elternarbeit.

Braucht mein Kind eine Überweisung vom Kinderarzt?

Nein. Sie können direkt in einer psychotherapeutischen Praxis anrufen und einen Sprechstundentermin vereinbaren. Nötig sind nur die Versichertenkarte Ihres Kindes und – bei gemeinsamem Sorgerecht – das Einverständnis beider Sorgeberechtigten. Ein Bericht an den Kinderarzt erfolgt nur, wenn Sie ausdrücklich zustimmen.

Müssen beide sorgeberechtigten Elternteile zustimmen?

Ja. Bei gemeinsamem Sorgerecht ist die Zustimmung beider Elternteile erforderlich. Das gilt auch nach einer Trennung. Wenn ein Elternteil nicht erreichbar ist oder die Zustimmung verweigert, gibt es Wege – sprechen Sie mich darauf an, das ist häufiger als Sie denken.

Muss ich als Elternteil bei jeder Sitzung dabei sein?

Nein. Ihr Kind hat eigene Stunden, Sie haben eigene Termine. Bei sehr jungen Kindern kann es zu Beginn sinnvoll sein, dass ein Elternteil im Raum bleibt. Bei Jugendlichen sind Elterntermine getrennt – das ist Voraussetzung dafür, dass eine Therapie überhaupt funktioniert.

Erfährt die Schule oder das Jugendamt von der Therapie?

Nur, wenn Sie das ausdrücklich wollen. Ich unterliege der Schweigepflicht und gebe ohne Ihre schriftliche Entbindung keine Information weiter – auch nicht an Schule, Kita oder Jugendamt. Manchmal ist eine Zusammenarbeit mit der Schule hilfreich; ob und in welchem Umfang, entscheiden Sie.

Was, wenn mein Kind nicht in Therapie will?

Das ist völlig normal, besonders bei Jugendlichen. Kommen Sie trotzdem zum Erstgespräch – oft genügt die Abmachung, es einmal auszuprobieren, ohne dass sich jemand zu etwas verpflichtet. Häufig entsteht die Bereitschaft erst dort im Raum. Wenn Ihr Kind gar nicht mitkommen möchte, beginnen wir zunächst mit Elterngesprächen.

Wie lange dauert eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie?

Das hängt vom Verfahren und vom Anliegen ab. Eine Kurzzeittherapie umfasst 24 Stunden, eine Langzeittherapie je nach Verfahren bis zu 80 Stunden, in der Regel wöchentlich. Damit liegt die Dauer zwischen einigen Monaten und etwa zwei Jahren. Eine erste Einschätzung bekommen Sie nach den probatorischen Sitzungen.

Ist eine Psychotherapie später ein Nachteil, etwa bei einer Verbeamtung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine abgeschlossene Psychotherapie im Kindes- oder Jugendalter steht einer Verbeamtung in aller Regel nicht entgegen. Bei privaten Berufsunfähigkeits- und Krankenversicherungen kann sie zu Rückfragen oder Ausschlüssen führen. Wenn das für Sie ein Thema ist, sprechen wir vor Beginn über die Möglichkeit einer Behandlung als Selbstzahler.

Gibt es Termine am Nachmittag oder nach der Schule?

Ja. Ein Teil meiner Termine liegt bewusst am späten Nachmittag, damit Ihr Kind nicht regelmäßig Unterricht verpasst. Diese Termine sind erfahrungsgemäß am stärksten nachgefragt – fragen Sie früh danach.

Ist eine Therapie per Video möglich?

Einzelne Sitzungen können per Video stattfinden, etwa bei Krankheit oder auf Reisen. Für Kinder und Jugendliche ist die Behandlung vor Ort in aller Regel deutlich wirksamer, deshalb ist Video bei mir die Ausnahme und nicht die Regel.

Was kostet das Erstgespräch?

Für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche ist die psychotherapeutische Sprechstunde kostenfrei; ich rechne direkt mit der Krankenkasse ab.

Wissenswertes

Ratgeber für Eltern

Kurze Texte zu Fragen, die im Sprechzimmer immer wieder auftauchen – geschrieben für Eltern, nicht für Fachleute. Jeder Beitrag lässt sich in wenigen Minuten lesen.

Kind sitzt mit dem Kopf in den Händen am Schreibtisch

Schule und Lernen

Wenn Kinder nicht zur Schule wollen

Warum der Körper morgens Alarm schlägt, welche Belastungen dahinterstecken können und warum Zuhausebleiben kurzfristig hilft, aber langfristig schadet.

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Schüler sitzt allein im Flur einer Schule

Soziale Belastungen

Mobbing bei Kindern und Jugendlichen

Viele Betroffene erzählen lange niemandem davon. Welche Anzeichen es gibt, was Mobbing mit dem Selbstwert macht und warum Wegsehen nicht reicht.

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Jugendlicher mit Kopfhörern von hinten vor leuchtenden Bildschirmen

Medien und Alltag

Gamingsucht bei Jugendlichen

Woran sich problematisches Spielverhalten erkennen lässt, welche Bedürfnisse es erfüllt und was Eltern statt Verboten tun können.

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Kontakt

Termin für die Sprechstunde anfragen

Rufen Sie an oder schreiben Sie mir kurz, worum es geht. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung. Und falls hier gerade kein Platz frei ist, lasse ich Sie nicht auf einer Liste zurück, sondern nenne Ihnen Anlaufstellen, die weiterhelfen.

Therapeutische Praxis Berlin
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Maik Mersmann
Storkower Straße 207A, 10369 Berlin-Lichtenberg
Telefon: 030 53 09 25 09
E-Mail: praxis@therapie-mersmann.de
Handpuppe auf einem Schrank im Flur der Praxis

Bitte teilen Sie über das Formular keine Gesundheitsdaten mit, die über das Nötigste hinausgehen. Alles Weitere besprechen wir telefonisch oder persönlich.

Dieses Formular ist kein Notfallkontakt. Bei akuter Gefahr wenden Sie sich bitte an den Kinder- und Jugendnotdienst 030 61 00 61 oder im Notfall an die 112.